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Digitale Selbstlernangebote

Digitale Selbstlernangebot werden auch als asynchrone Bildungsangebote bezeichnet. Die Teilnehmer*innen entscheiden selbständig, wann und ggf. was gelernt wird. Hierfür werden in der Regel Lernplattformen verwendet. Ein typisches Beispiel ist ein Massive Open Online Course (MOOC). MOOCs werden auch häufig in Kombination mit Online- oder Präsenzveranstaltungen sowie Web-based-Trainings eingesetzt.

Gelingensfaktoren:

VORBEREITUNG des Bildungsangebots
  • externen Referent*innen wurde auf vor dem Bildungsangebot in die vorhandenen digitalen Ressourcen eingewiesen.

  • Referent*innen erhalten Zugang zur Lernplattform (falls vorhanden) oder entsprechenden genutzten digitalen Ressourcen und ausreichend Vorbereitungszeit, um virtuelle Kursräume etc. einzurichten.

  • (Externe) Referent*innen können eine Beratung zu digitalen Ressourcen in Anspruch nehmen.Für die Verwendung zusätzlicher digitaler Ressourcen (Apps etc.) erhalten die Teilnehmer*innen ggf. vorab eine Information und Anleitung.

  • Technische Voraussetzungen für die Teilnahme an dem Bildungsangebot sind bekannt.Möglichkeiten einer technischen Einweisung und Beratung werden den Teilnehmer*innen angeboten. 

  • Die Teilnehmer*innen erhalten klare Anleitungen vorab, um sich mit der Lernplattform und/oder dem Videokonferenzsystem vertraut zu machen.

  • Das Veranstaltungskonzept sieht Pausen, Fragezeiten und Interaktionszeiten vor.

  • Die Einrichtungen sollten, nach Möglichkeit, den Teilnehmenden durch Leihgeräte oder Lernorte mit Ausstattung die Teilnahme ermöglichen, wenn die Teilnehmenden über keine eigene technische Ausstattung verfügen. Eine entsprechende Abfrage erfolgt bei Anmeldung.

  • Alternative Hilfsmittel für technische Schwierigkeiten sind vorab eingeplant (z.B. Nutzung anderer digitaler Ressourcen).

  • Der Träger stellt die notwendigen digitalen Ressourcen für die Materialablage (Cloud, LMS, Sharepoint) und Kommunikation zur Verfügung.
  • DURCHFÜHRUNG des Bildungsangebots
  • Die Teilnehmer*innen kennen die Datenschutzbestimmungen des Trägers und bestätigen deren Kenntnisnahme.

  • Die Struktur der Veranstaltung wird den Teilnehmer*innen zur Kenntnis gegeben (z.B. Pausen).

  • Alle Mitwirkungsmöglichkeiten werden zu Beginn klar kommuniziert und mögliche Fragen geklärt. Ausreichend Zeit dafür ist eingeplant.

  • Interaktivität ist immer Bestandteil einer Veranstaltung.

  • Bei Bereitstellung von Materialien wird den Teilnehmer*innen gezeigt, wo diese sich befinden bzw. wird kommuniziert, wie sie diese erhalten.

  • moderierte Foren stehen während der Durchführung auf der Lernplattform für alle Teilnehmer*innen zur Verfügung„live“ – Veranstaltungen (online oder offline) sind Teil des Selbstlernangebots

  • Den Teilnehmer*innen wird kommuniziert, wie sie sich bei technischen Problemen oder Abbrüchen verhalten können, und wo sie Hilfe erhalten.

  • Während des Seminars sind die Ansprechpersonen für die Teilnehmer*innen bekannt und ansprechbar (inhaltlich, technisch und organisatorisch).

  • Um auch in der Selbstlernphase eine gute Lernatmosphäre zu schaffen werden die Teilnehmer*innen auch hier bei Bedarf motiviert, beraten und unterstützt.
  • NACHBEREITUNG des Bildungsangebots
  • Die Teilnehmer*innen bestätigen eine (informelle) digitale Kompetenzentwicklung.

  • Den Teilnehmer*innen wurden (informelle) Lernerfolge bestätigt.Zusätzliche Materialien werden zeitnah zur Verfügung gestellt.

  • Nach Absprache mit den Teilnehmer*innen des Seminars erfolgt eine Dokumentation der Veranstaltung inklusive der wesentlichen Chatverläufe bzw. (Screenshots von) Diskussionsergebnissen.

  • Die Teilnehmer*innen wissen von den Datenschutzbestimmungen und bestätigten die Kenntnisnahme.

  • Die Teilnehmer*innen bekommen während des Seminars technische Unterstützung um den Seminarverlauf folgen zu können
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